{"id":21,"date":"2010-07-29T16:46:17","date_gmt":"2010-07-29T14:46:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brackenheim.net\/?p=21"},"modified":"2011-01-24T17:22:50","modified_gmt":"2011-01-24T15:22:50","slug":"reinen-wein-einschenken-eine-ausstellung-sucht-ihren-platz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.brackenheim.net\/?p=21","title":{"rendered":".:: Reinen Wein einschenken -eine Ausstellung sucht Ihren Platz"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0Update: 23.01.2011<\/p>\n<p>Architekten-Wettbewerb um die &#8222;WeinZeit&#8220; in Brackenheim abgeschlossen<\/p>\n<p>Artikel aus der <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/nachrichten\/region\/sonstige;art16305,2040697\">Heilbronner Stimme <\/a>v. 24.01.2011<\/p>\n<p><strong>Leuchtturm &#8211; flach oder hoch? <\/strong><br \/>\nVon Herbert Kaletta<\/p>\n<p>Brackenheim &#8211; Es ist wie mit dem Stuttgarter Bahnhof. Einen Kompromiss zwischen oben und unten gibt es nicht: Der Architektenwettbewerb um Brackenheims &#8222;WeinZeit im Schloss&#8220; hat zwei Sieger. Die Entscheidung, wessen gestalterische Handschrift das auf knapp 2,4 Millionen Euro veranschlagte Weinkompetenzzentrum mit Ausstellung, Gastronomie und Vinothek tr\u00e4gt, wird der Gemeinderat wohl im M\u00e4rz oder April f\u00e4llen.<\/p>\n<p>Zuvor werden die beiden Siegerb\u00fcros \u00c4nderungsw\u00fcnsche der Jury einarbeiten. Brackenheims B\u00fcrgermeister Rolf Kieser hofft, dass das auch von der Weinwirtschaft im Land vielbeachtete Projekt im Jahr 2012 fertiggestellt werden kann. &#8222;Hier soll ein Leuchtturm f\u00fcr den Weinbau in Baden-W\u00fcrttemberg gesetzt werden&#8220;, setzt der Stadtchef eine hohe Messlatte an.<\/p>\n<p>Zehn Arbeiten<\/p>\n<p>Die Siegerentw\u00fcrfe unterscheiden sich &#8222;diametral&#8220;, wie Juryvorsitzender Professor Peter Cheret betonte. Das Wiener Architekturb\u00fcro Gerner, Gerner plus setzt das Weinkompetenzzentrum flach mit viel Glas in den Schlossgraben, die Stuttgarter Architektin Christine Remensperger setzt einen hohen Bau an einen der beiden Fl\u00fcgel des Schlosses an. Je 4700 Euro netto an Preisgeld erhalten sie.<\/p>\n<p>26 Jurymitglieder, darunter auch der Leiter der Weinbauschule Weinsberg, Dr. G\u00fcnter B\u00e4der, hatten den ganzen Freitag intensiv \u00fcber die zehn eingereichten Entw\u00fcrfe beraten. Der Wettbewerb ist mit 14 500 Euro netto dotiert. Weil es zwei erste Preise gibt, f\u00e4llt der zweite aus, der dritte, vom B\u00fcro Bayer und Strobel aus Kaiserslautern, ist mit 2200 Euro dotiert. Zwei Anerkennungspreise zu je 1450 Euro gehen an zwei Stuttgarter B\u00fcros: Zoll sowie Leder\/Ragnarsdottir\/ Oei.<\/p>\n<p>Seit drei Jahren ist die Stadt Brackenheim schon mit dem Projekt besch\u00e4ftigt. Im Zentrum der k\u00fcnftigen Weinerlebniswelt steht die Ausstellung &#8222;Reinen Wein einschenken, Weinwelt im Wandel&#8220;, die im Haus der Geschichte Baden-W\u00fcrttemberg in Stuttgart gezeigt wurde und von der Stadt Brackenheim erworben wurde. Sie soll im 36 Meter langen und 11,5 Meter breiten Gew\u00f6lbekeller unterm Schloss eine dauerhafte Bleibe finden. Mit einer Vinothek und einer Gastronomie, die in dem neuen Bau am Schloss Platz finden soll, erhofft man sich nicht nur im ganzen Zaberg\u00e4u eine Attraktion. 10 000 Besucher pro Jahr, so erwartet es B\u00fcrgermeister Kieser, sollen einmal herbeistr\u00f6men. &#8222;Beim Heuss-Museum haben wir 5000 geschafft. Touristiker sagen mir, unsere Annahmen f\u00fcr die ,WeinZeit im Schloss&#8220; seien realistisch.&#8220;<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"width: 225px; height: 137px\" height=\"137\" width=\"225\" vspace=\"2\" hspace=\"2\" align=\"middle\" src=\"http:\/\/www.stimme.de\/storage\/scl\/alfa\/wt\/region\/1500976_m1t1w225q75s1v13446_487370703_7002.jpg\" \/><br \/>\nDer Entwurf der Stuttgarter Architektin Christine<\/p>\n<p>Remensperger.<\/p>\n<p>In den gro\u00dfen Gew\u00f6lbekeller des Brackenheimer Schlosses soll die Wein-Ausstellung kommen, in den Neubau, f\u00fcr den es nun den Wettbewerb gab, Vinothek und Gastronomie.Fotos: Andreas Veigel<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"width: 225px; height: 204px\" height=\"204\" width=\"225\" vspace=\"2\" hspace=\"2\" align=\"middle\" src=\"http:\/\/www.stimme.de\/storage\/scl\/alfa\/wt\/region\/1500978_m1t1w225q75v15763_487370638_7002.jpg\" \/><\/p>\n<p>Schultes Rolf Kieser (links) und Juryvorsitzender Peter Cheret.Foto: Mugler<br \/>\n24.01.2011<\/p>\n<p>=============================<\/p>\n<p>Update: 29.07.2010<\/p>\n<p>Noch immer hat das &#8222;Kind&#8220; keinen besseren Namen -vielleicht passt ja einer der nachfolgenden Vorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.brackenheim.net\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/moz-screenshot-1761.thumbnail.png\" alt=\"moz-screenshot-1761.png\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.brackenheim.net\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/moz-screenshot-1771.thumbnail.png\" alt=\"moz-screenshot-1771.png\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.brackenheim.net\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/moz-screenshot-178.thumbnail.png\" alt=\"moz-screenshot-178.png\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.brackenheim.net\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/moz-screenshot-179.thumbnail.png\" alt=\"moz-screenshot-179.png\" \/><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.brackenheim.net\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/moz-screenshot-181.thumbnail.png\" alt=\"moz-screenshot-181.png\" \/><\/p>\n<p>======================================<\/p>\n<p><a title=\"Land zieht mit -Artikel Heilbronner Stimme v. 23.04.2010\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/nachrichten\/neckar-zaber\/sonstige;art1910,1823307\">F\u00f6rdergelder<\/a> flie\u00dfen -aber woher kommt der Rest?<\/p>\n<p>==========================<\/p>\n<p>Herbst 2008: Manche Dinge dauern laenger -so auch die richtige Standortwahl f\u00fcr die Wein-Ausstellung. Der Projektname WeinKompetenzZentrum hingegen&#8230;sollte schleunigst ..berichtigt werden.<\/p>\n<p>====================<\/p>\n<p>16.April 2008: Ger\u00fcchten zufolge hat man auch in den obersten Etagen erkannt, da\u00df die vorschnelle Kaufentscheidung doch wohl nicht das richtige war, denn \u00a0die Begeisterung bei den in Frage kommenden Partner haelt sich doch sehr in Grenzen.<\/p>\n<p>Tja..manche Dinge erledigen sich von selbst&#8230;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>25.10.2007:<\/p>\n<p>Tja..da\u00df ist wohl gar nicht so einfach -denn die 500 Flaschen &amp; Stelen benoetigt \/ hatte im Haus der Geschichte (Stuttgart) 600qm Flaeche..und soll jetzt auf rund 206 qm ansprechend praesentiert werden.<\/p>\n<p>Da die Raeumlichkeiten zwar vorhanden -aber fuer eine Aufnahme der Ausstellung und Ihren Betrieb noch umgebaut werden muessen, wuerden in Botenheim dafuer \u0080170.000 Kosten enstehen. Die ebenfalls einzurichtende Weininfothek wuerde lt. KVA noch einmal rund \u0080124.000,&#8211; kosten -sprich insgesamt rund <strong>\u0080294.000<\/strong>,&#8211;. (dabei sind die ebenfalls noetigen Arbeiten an der Aussenfassade noch nicht eingerechnet)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/brackenheim.net\/blog\/Weinwelt_04.jpg\" alt=\"Weinwelt -Bild von der Original-Ausstellung im Haus der Geschichte\" title=\"Weinwelt -Bild von der Original-Ausstellung im Haus der Geschichte\" align=\"middle\" border=\"2\" hspace=\"3\" vspace=\"3\" width=\"500\" height=\"333\" style=\"width: 500px; height: 333px\" \/><\/p>\n<p>Aber ist der Keller in der Kelter der wirklich geeignete Ort?. Schon beim Vergleich zw. urspruenglichem Platzbedarf und dem dort zur Verfuegung stehenden kommen Zweifel auf. Sollten die &#8222;Alleinstellungsmerkmale&#8220; Wein und Theodor-Heuss nicht wesentlich zentraler dargestellt werden. Warum hat man nicht weitere Moeglichkeiten in der Kernstadt angedacht wie z.Bsp. eine Installation im Schlo\u00dfgarten?<\/p>\n<p>Das vorgelegte Betreiber-Konzept sieht &#8222;<strong>regelmaessige<\/strong> Oeffnungen am&#8230; <strong>Sonntag<\/strong> &#8222;..vor<\/p>\n<p>In der Sitzung v. 25.10.2007 sprach sich der Gemeinderat mit Mehrheit dafuer aus, die Ausstellung\u00a0 in Botenheim zu\u00a0 plazieren.<\/p>\n<p>Nachfolgend eine Auflistung aller Artikel der HST, die im Zusammenhang mit diesem Thema  erschienen.<\/p>\n<p>=================================================<br \/>\n27.06.2007<br \/>\n<strong>Wird in der Kelter \u0084reiner Wein eingeschenkt\u0093?<\/strong><br \/>\nVon Claudia Sch\u00f6nberger<br \/>\nBrackenheim &#8211; Stockheims Ortsvorsteher Rudolf Barth war begeistert: \u0084Dass uns einmal so etwas Tolles angeboten wird, h\u00e4tten wir uns nicht tr\u00e4umen lassen.\u0093 Jetzt werden einige Mitglieder des Brackenheimer Gemeinderats nach Stuttgart fahren und sich im Haus der Geschichte die Ausstellung \u0084Reinen Wein einschenken\u0093 anschauen, die m\u00f6glicherweise irgendwann in der Stockheimer Kelter zu sehen sein wird.<\/p>\n<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliches Der F\u00f6rderverein Stockheimer Kelter will das ehrw\u00fcrdige Geb\u00e4ude sanieren und daraus ein Weinbaumuseum und eine Veranstaltungshalle machen. \u0084Es kann nicht die 126. Wiederholung anderer Ausstellungen werden\u0093, betonte B\u00fcrgermeister Rolf Kieser. Etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches stelle er sich vor, \u00e4hnlich wie das Brackenheimer Heuss-Museum.<\/p>\n<p>Das, was momentan in Stuttgart zu sehen sei, bezeichnete Kieser gar als \u0084Kn\u00fcller f\u00fcr den Weinbau in ganz Baden-W\u00fcrttemberg\u0093. Gezeigt werden auf Stelen Weinflaschen aus allen 496 Weinberglagen in Baden-W\u00fcrttemberg. In den Stelen befindet sich der jeweils lagetypische Boden. In sechs \u0084Themenh\u00e4usern\u0093 werden in Videos, unter anderem mittels Interviews, unterschiedliche Aspekte der Weinwelt behandelt: die Vielfalt der Rebsorte, die Weinbauexperten und Organisationen, Natur und Umwelt.<\/p>\n<p>Das Haus der Geschichte habe die Ausstellung der Stadt Brackenheim angeboten. Doch vor einer \u00dcbernahme &#8211; oder eines Teils davon &#8211; seien noch Fragen zu kl\u00e4ren, so Kieser: das endg\u00fcltige Nutzungskonzept f\u00fcr die Kelter, die Kosten f\u00fcr die Ausstellung und wer das Museum betreiben soll.<\/p>\n<p>Skeptische R\u00e4te Einige Stadtr\u00e4te waren skeptisch. \u0084Wie viele Besucher sind ins Haus der Geschichte gekommen?\u0093, wollte Edgar \u00dcbelh\u00f6r (FWB) wissen. \u0084Ich sehe einen Konflikt mit Vereinsveranstaltungen. Wer soll gew\u00e4hren, dass nichts kaputt geht?\u0093, meinte sein Fraktionskollege Walter Lang.<\/p>\n<p>Rudolf Barth, Ortsvorsteher und Vorsitzender des F\u00f6rdervereins Kelter in Personalunion, versuchte, die Zweifler zu \u00fcberzeugen. Eine Stockheimer Delegation sei beeindruckt gewesen von der Ausstellung. \u0084Wir wollten schon immer etwas mit Medien machen. Wenn wir das kriegen, w\u00e4re das einmalig.\u0093 Die endg\u00fcltige Entscheidung wird in der Gemeinderatssitzung vom 19. Juli getroffen.<br \/>\n==========================<\/p>\n<p>26.07.2007<br \/>\n<strong>In welchem Stadtteil wird \u0084reiner Wein\u0093 eingeschenkt?<\/strong><br \/>\nVon Claudia Sch\u00f6nberger<br \/>\nBrackenheim &#8211; Die Stadt Brackenheim \u00fcbernimmt f\u00fcr 15 000 Euro die Ausstellung \u0084Reinen Wein einschenken\u0093, die noch bis zum kommenden Sonntag im Haus der Geschichte in Stuttgart zu sehen ist. Ob die Exponate &#8211; wie zun\u00e4chst angedacht und berichtet &#8211; in der Stockheimer Kelter oder stattdessen im Botenheimer Heimatmuseum aufgestellt werden, ist offen.<\/p>\n<p>\u0084Ganz euphorisch\u0093 war die Stimmung in Stockheim laut Ortsvorsteher Rudolf Barth (CDU), als die Stadtverwaltung dem F\u00f6rderverein Kelter vorgeschlagen hatte, die Wein-Sonderausstellung dort unterzubringen. Zwei Mal ist Barth nach Stuttgart gefahren, um sie sich mit weiteren Stockheimern und Stadtr\u00e4ten anzuschauen. \u0084Auf der R\u00fcckfahrt nach der zweiten Besichtigung erfahre ich, dass die Ausstellung nach Botenheim kommen soll\u0093, wunderte er sich.<\/p>\n<p>\u0084Das ist nicht ganz fair gelaufen und nimmt uns sehr viel Mut\u0093, war Barth entt\u00e4uscht. Jetzt solle der F\u00f6rderverein wieder \u0084einen Schritt zur\u00fcck machen\u0093 und sein in der Kelter geplantes Weinbaumuseum &#8211; statt mit einer sehr modernen &#8211; mit einer Ausstellung \u0084wie 140 andere\u0093 best\u00fccken.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung erhielt der Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzende von Walter Lang (FWB). \u0084Ich habe ein gro\u00dfes Problem damit, dass hier Konkurrenz zwischen zwei Stadtteilen entsteht.\u0093 Die Fakten spr\u00e4chen zwar f\u00fcr Botenheim, \u0084aber wir m\u00fcssen auch Stockheim unterst\u00fctzen\u0093.<\/p>\n<p>Als Ganzes erhalten Obwohl die Stadtverwaltung zun\u00e4chst an Stockheim gedacht hatte, ist sie mittlerweile zu der \u00dcberzeugung gekommen, dass die Kelter aus Platzgr\u00fcnden nicht f\u00fcr die Ausstellung geeignet ist. Dort gleichzeitig Veranstaltungen abzuhalten, werde schwierig. Die \u00dcberlegung, nur einen Teil der Exponate zu \u00fcbernehmen, wurde im Rathaus ebenfalls wieder verworfen. Denn das Haus der Geschichte sei daran interessiert, die Ausstellung als Ganzes zu erhalten.<\/p>\n<p>Stattdessen schlug B\u00fcrgermeister Rolf Kieser jetzt das Botenheimer Heimatmuseum als Standort vor. Dort sei noch ausreichend Platz. Au\u00dferdem habe eine \u0084Reihe von Personen\u0093 signalisiert, sich f\u00fcr eine Ausstellung dort zu engagieren: etwa Mitglieder des Heimatvereins, des Weinkabinetts, des Ortsbauernverbands und der Weinbruderschaft.<\/p>\n<p>Das Haus der Geschichte habe bereits eine \u00dcberplanung der dortigen R\u00e4ume in Auftrag gegeben. 100 000 bis 120 000 Euro w\u00fcrde der Umbau kosten. F\u00fcr Stockheim waren 70 000 Euro veranschlagt &#8211; ohne die Kosten f\u00fcr den Fu\u00dfboden und die Eigenleistungen des F\u00f6rdervereins Kelter.<\/p>\n<p>Das fehlende Ausstellungskonzept als Grundlage f\u00fcr eine Entscheidung bem\u00e4ngelte ein Teil des Gemeinderats. \u0084Wir brauchen das passende Marketing und eine Eventkultur drumherum\u0093, forderte etwa Jutta Layher (CDU). Die Freien W\u00e4hler seien mehrheitlich f\u00fcr den Standort Botenheim, erkl\u00e4rte Edgar \u00dcbelh\u00f6r. Aber es m\u00fcsse ein klares Gesamtkonzept f\u00fcr Heimat-, Heuss- und Stockheimer Weinbaumuseum her.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Idee von Angelika Hofmann (SPD) konnten sich dann alle im Ratsrund erw\u00e4rmen. Sie regte an, bei der Ausstellung auch tats\u00e4chlich Wein auszuschenken. \u0084Sonst ist das Ganze eine sehr trockene Angelegenheit.\u0093<br \/>\n===================<\/p>\n<p>23.08.2007<br \/>\n<strong>F\u00f6rderverein meldet Anspruch auf \u0084Reinen Wein\u0093 an<\/strong><br \/>\nVon Gerhard Dubinyi<br \/>\nBrackenheim &#8211; Seit Jahren sind die Stockheimer bem\u00fcht, ihre Alte Kelter, die 1747 abgerissen und im selben Jahr wieder aufgebaut wurde, zu einem Weinbaumuseum zu machen. Der eigens daf\u00fcr gegr\u00fcndete F\u00f6rderverein hielt jetzt seine Mitgliederversammlung ab.<\/p>\n<p>Bisher waren allerdings nur zwei Ausstellungsst\u00fccke vorhanden: Die Landfrauen hatten eine alte Traubenpresse zur Verf\u00fcgung gestellt, die funktionst\u00fcchtig gemacht wurde. Eine weitere wurde besorgt.<\/p>\n<p>Inzwischen hat die Stadt Brackenheim vom Haus der Geschichte in Stuttgart allerdings die Ausstellung \u0084Reinen Wein einschenken &#8211; Weinwelt im Wandel\u0093 gekauft, f\u00fcr die jetzt ein geeigneter Raum gefunden werden soll. Stockheim hat daf\u00fcr Anspr\u00fcche angemeldet. Zur Wahl steht auch der Keller des Botenheimer Heimatmuseums. Brackenheims Hauptamtsleiterin Sarina Pfr\u00fcnder pr\u00fcft derzeit die Standorte. In Stockheim holte sie sich beim F\u00f6rderverein Informationen \u00fcber das Konzept, mit dem die Ausstellung in der Alten Kelter betrieben, bewirtschaftet und vermarktet werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorsitzenden Rudolf Barth ist klar, dass die Kelter auch dann bewirtschaftet werden kann, wenn die 500 Stelen aus Stuttgart dort aufgestellt werden. Man k\u00f6nne sie enger platzieren und in Terrassenform, wie im Weinberg. Vom Informationsgehalt werde dabei nichts verloren gehen. Die funktionst\u00fcchtige Traubenpresse k\u00f6nne ebenfalls in der Kelter bleiben und beim Saftfest in Aktion treten. Klar ist f\u00fcr Barth, dass der F\u00f6rderverein darauf achten wird, dass die Ausstellung bei Festen oder Besichtigungen nicht besch\u00e4digt wird.<\/p>\n<p>Am 10. September beginnen die Arbeiten f\u00fcr den Einbau von K\u00fcche und Sanit\u00e4ranlagen. Vom barrierefreien Zugang bis zur Behindertentoilette seien dann alle notwendigen Voraussetzungen erf\u00fcllt. \u00dcber Details gab Norbert Strommer Auskunft. Eigenkapital des Vereins, Zusch\u00fcsse vom Land und von der Stadt erm\u00f6glichen den Ausbau ohne Darlehen. Die Kosten f\u00fcr die Installation der Ausstellung werden Barths Ansicht nach weit unter denen in Botenheim liegen. Es gebe auch Ehrenamtliche f\u00fcr F\u00fchrungen und andere T\u00e4tigkeiten. Das Weinkabinett Brackenheim hat laut Pfr\u00fcnder signalisiert, die Ausstellung sonntags zwischen 11 und 18 Uhr zu bewirtschaften, weil dieses Angebot in der Weininfothek zu wenig Zuspruch findet. Barth gef\u00e4llt diese Idee. Dass die Heidelberg Historic Rallye in Stockheim Halt machen konnte und die G\u00e4ste vom Bauernverband und den Landfrauen bewirtet wurden, daf\u00fcr gab es von Hermann Layher eine Spende.<br \/>\n===============<\/p>\n<p>31.10.2007<\/p>\n<p><strong>Das ganze Weinland in Botenheim<br \/>\nVon Claudia Sch\u00f6nberger<\/strong><br \/>\nBrackenheim &#8211; Die Ausstellung \u0084Reinen Wein einschenken &#8211; Weinwelt im Wandel\u0093 und die Weininfothek sind in der Botenheimer Kelter besser aufgehoben als in Stockheim. Dieser Meinung war die Mehrheit des Brackenheimer Gemeinderats in seiner j\u00fcngsten Sitzung. Die Stimmung war jedoch angespannt. \u0084Salamitaktik\u0093 warf Dr. Josef Festl (SPD) der Verwaltung vor. J\u00f6rg Neumann (Liste 21) bef\u00fcrchtete einen \u0084Schnellschuss\u0093.<\/p>\n<p>Euphorie<br \/>\nIm Juli hatten die B\u00fcrgervertreter zugestimmt, die Ausstellung f\u00fcr 15 000 Euro vom Stuttgarter Haus der Geschichte zu kaufen und bis zu einer Standortentscheidung einzulagern. Zur Freude der Stuttgarter. \u0084Wir wurden st\u00e4ndig gefragt, was aus der Ausstellung wird. Allen Besuchern war bewusst, dass hier etwas Besonderes geschehen war\u0093, berichtete Dr. Rainer Schimpf in der Gemeinderatssitzung euphorisch. Alle Einzellagen in Baden-W\u00fcrttemberg haben er und seine Kollegen zusammengetragen, \u0084den Weinberg des Landes\u0093.<\/p>\n<p>Innerhalb eines Jahres haben dann 20 000 Besucher die mit dem Designpreis \u0084Red Dot Award\u0093 ausgezeichnete Ausstellung gesehen, das Weinland Baden-W\u00fcrttemberg &#8211; von L\u00f6rrach bis Wertheim, von Wiesloch bis Weikersheim &#8211; auf 600 Quadratmetern durchwandert.<\/p>\n<p>An diese Erfolgsgeschichte will Brackenheim ankn\u00fcpfen. Aber wo soll das Weinbaumuseum stehen? In Stockheim? In Botenheim? Dass diebeiden Stadtteile in Konkurrenz standen, \u0084hat mich von Anfang an gest\u00f6rt\u0093, erkl\u00e4rte Walter Buyer (FWB). So erging es nicht nur ihm. Dennoch waren Verwaltung, Weinkabinett, Weinbruderschaft und Ausstellungsmacher zu dem Ergebnis gekommen: Botenheim ist die bessere Wahl. Obwohl der Umbau der Kelter zu Museum und Weininfothek dort mit 295 000 Euro \u00fcber 60 000 Euro mehr kostet als in Stockheim.<\/p>\n<p>Mehr Platz Mit ausschlaggebend war die Ausstellungsfl\u00e4che, die mit 236 Quadratmetern fast doppelt so gro\u00df ist wie in der Stockheimer Kelter. Au\u00dferdem sehen Weinbruderschaft und Weinkabinett in Botenheim gr\u00f6\u00dfere Chancen f\u00fcr ihre Infothek. In Brackenheim war diese zuletzt wenig erfolgreich &#8211; mangels sonnt\u00e4glicher Besucherfrequenz in der Innenstadt.<\/p>\n<p>Die Kosten bereiten der SPD-Fraktion Bauchschmerzen. Ihr Sprecher Josef Festl beantragte deshalb eine Vertagung des Themas. \u0084Im Juli 2007 wurden wir bereits zu einer eiligen Entscheidung veranlasst. Heute sind wir bei dem dreifachen Betrag, und dabei wird es wohl nicht bleiben\u0093, kritisierte er die Verwaltung. Au\u00dferdem regte er an, f\u00fcr das Museum einen Verein zu gr\u00fcnden, dem die Stadt zu 50 Prozent angeh\u00f6rt. J\u00f6rg Neumann von der Liste 21 forderte eine Klausurtagung des Gemeinderats, in der ein Gesamtkonzept zum Thema Wein erarbeitet werden sollte, f\u00fcr die B\u00fcrgermeister Rolf Kieser allerdings keinen Anlass sah. \u0084Das soll nicht hei\u00dfen, dass die Sitzungsvorlage M\u00e4ngel aufweist, im Gegenteil\u0093, stellte Neumann klar. \u0084Aber es soll kein Schnellschuss werden.\u0093<\/p>\n<p>Die Freien W\u00e4hler sprachen sich f\u00fcr Botenheim aus, Edgar \u00dcbelh\u00f6r mahnte aber, auch Stockheim nicht au\u00dfer Acht zu lassen: \u0084Man muss dem dortigen Verein unter die Arme greifen.\u0093 Ein Gesamtkonzept f\u00fcr beide Stadtteile sei notwendig.<\/p>\n<p>\u0084Wenn wir die Zaberg\u00e4umetropole bleiben wollen, m\u00fcssen wir auch f\u00fcr den Weinbau Kapital setzen. Nicht nur Heuss darf uns lieb und teuer sein\u0093, erkl\u00e4rte Jutta Layher f\u00fcr die Mehrheit der CDU-Fraktion. Die Ausstellung sei eine einmalige Chance f\u00fcr den Tourismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Update: 23.01.2011 Architekten-Wettbewerb um die &#8222;WeinZeit&#8220; in Brackenheim abgeschlossen Artikel aus der Heilbronner Stimme v. 24.01.2011 Leuchtturm &#8211; flach oder hoch? Von Herbert Kaletta Brackenheim &#8211; Es ist wie mit dem Stuttgarter Bahnhof. Einen Kompromiss zwischen oben und unten gibt es nicht: Der Architektenwettbewerb um Brackenheims &#8222;WeinZeit im Schloss&#8220; hat zwei Sieger. 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